Entwicklung und Implementierung von Steuerungsprogrammen  

Automatisierungstechnik – Effizienz durch intelligente Lösungen.
Die Automatisierung industrieller Prozesse erfolgt heute überwiegend mithilfe von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Diese ermöglichen eine flexible, zuverlässige und präzise Steuerung von Maschinen und Anlagen. Die Umsetzung eines SPS-Projekts gliedert sich in die drei wesentlichen Phasen: Planung, Programmierung und Inbetriebnahme.  

Planung  

Die Planungsphase bildet die Grundlage für die spätere Umsetzung. Zunächst werden die Anforderungen an die Anlage ermittelt, beispielsweise gewünschte Funktionen, sicherheitstechnische Vorgaben sowie Schnittstellen zu anderen Systemen. Auf dieser Basis wird ein Steuerungskonzept entwickelt. Wichtige Bestandteile der Planung sind:

  • Auswahl der geeigneten SPS-Hardware.
  • Definition der Ein- und Ausgänge (Sensoren und Aktoren).
  • Erstellung von Funktionsplänen, Ablaufdiagrammen oder Stromlaufplänen.
  • Berücksichtigung von Sicherheitsfunktionen (z. B. Not-Aus, Schutzeinrichtungen).
Ziel ist es, eine klare Struktur zu schaffen, die eine effiziente und fehlerfreie Umsetzung ermöglicht.  

Programmierung  

In der Programmierphase wird das zuvor geplante Steuerungskonzept softwareseitig umgesetzt. Die Programmierung erfolgt in standardisierten Sprachen gemäß IEC 61131-3.
Das SPS-Programm steuert die Abläufe der Anlage, verarbeitet Eingangssignale und gibt entsprechende Steuerbefehle an die Ausgänge weiter. Eine saubere Strukturierung des Programms, z. B. durch Funktionsbausteine und klar benannte Variablen, erleichtert Wartung und Erweiterung. Zudem werden oft Visualisierungssysteme (HMI) eingebunden, um Anlagenzustände darzustellen und Bedienungen zu ermöglichen.  

Inbetriebnahme  

Die Inbetriebnahme ist der letzte Schritt und erfolgt direkt an der Anlage. Zunächst wird die Hardware überprüft und die Kommunikation zwischen SPS und angeschlossenen Geräten getestet. Anschließend wird das Programm schrittweise geprüft:

  • Einzeltests von Ein- und Ausgängen.
  • Funktionstests der programmierten Abläufe.
  • Simulation und Optimierung von Prozessen.
Während der Inbetriebnahme werden häufig Anpassungen am Programm vorgenommen, um reale Betriebsbedingungen optimal zu berücksichtigen. Besonderes Augenmerk liegt auf Sicherheitsfunktionen und einem störungsfreien Anlagenbetrieb. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme wird das System dokumentiert und dem Betreiber übergeben. Eine sorgfältige Dokumentation ist wichtig für Wartung, Fehlerdiagnose und zukünftige Erweiterungen.  

SPS-Datenbankanbindung  

Nahtlose Integration von der Feldebene in die IT.
Verbinden Sie Ihre Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) direkt mit SQL- und NoSQL-Datenbanken. Durch den kontinuierlichen Datenaustausch zwischen Maschinensteuerung und IT-Infrastruktur automatisieren Sie Ihr Rezepturmanagement und schaffen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Prozessdaten.  


Zentrale Rezepturverwaltung.
Fehlersichere Parametervergabe und schnelle Produktwechsel ohne manuellen Eingriff an der Steuerung.
  • Zentrale Datenhaltung: Rezepturen und Fertigungsparameter werden einmalig in der Datenbank gepflegt und stehen allen Anlagen sofort zur Verfügung.
  • Automatisierter Datentransfer: Beim Auftragsstart lädt die SPS die korrekten Parameterdatensätze direkt aus der Datenbank.
  • Maximale Prozesssicherheit: Integrierte Plausibilitätsprüfungen verhindern Fehleingaben und minimieren Ausschuss.
Datenbanken:
MS SQL, MySQL, PostgreSQL, Oracle, InfluxDB.